Wir sind Nachbarn

Seniorenunion besucht Freiberg

 

Am 12. Oktober 2011 hatte die Seniorenunion zu einer Ausfahrt nach Freiberg eingeladen. Es war zwar kein „goldener Oktober" -Tag, aber auch so gab es für unsere Gruppe viele interessante Eindrücke von Freiberg.


Die Stadtführung zeigte uns in der mittelalterlichen Altstadt Architektur-beispiele für die historischen Wurzeln und auch wie diese Kleinode in Vorbereitung auf die diesjährige 850-Jahrfeier aufgefrischt werden.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es einen Besuch im Freiberger Dom mit Führung und kurzem Orgelkonzert.


Mit dem Wunsch, Freiberg wieder einmal zu besuchen, fuhren wir in geselliger Runde mit der Erzgebirgsbahn zufrieden heimwärts.

 

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Exkursion nach Annaberg

Am 18. Mai 2011 fuhr die Seniorenunion Chemnitz mit 14 Personen zu einem Besuch der „Manufaktur der Träume" nach Annaberg-Buchholz.


Bereits die Reise mit der Erzgebirgsbahn dorthin durch das romantische Zschopautal in das Erzgebirge war eine gute Einstimmung für diesen Tag.
Die sachkundige Führung durch die „Manufaktur der Träume" offenbarte einen Einblick in die Volkskunst, ihre Geschichte und die Mentalität der Menschen im Erzgebirge seit dem 17. Jahrhundert.

Die hier präsentierte Sammlung wurde von der bekannten Kunstmäzenin Frau Erika Pohl-Ströher der Stadt überlassen (siehe auch Pohl-Ströher Mineralienstiftung - Terra mineralia in Freiberg).


Die Ausstellung hat uns an viele Dinge aus unserer Kinderzeit erinnert und ist wirklich ein Ort für Träume.
Nach der „Anstrengungen" in der Ausstellung gab es im Ratsherrn-Cafe Gelegenheit zur Stärkung und zu allgemeiner Unterhaltung.


Anschließend hat uns Günter Hilbert aus unserer Gruppe mit einer unterhaltsamen Führung eine Reihe von Sehenswürdigkeiten und Geschichten seiner Heimatstadt näher gebracht.
Zur Rückfahrt wiederum mit der Erzgebirgsbahn waren alle ein wenig ermattet aber zufrieden mit diesem erlebnisreichen Tag.


M.K.

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18. Mai 2011

 

Präimplantationsdiagnostik (PID) - ein kontroverses Thema

 

Am 20. April 2011 fand im Rahmen einer Veranstaltung der Senioren Union Chemnitz eine Diskussion zu einem der kontroversesten Themen in der aktuellen Zeit statt. „Präimplantationsdiagnostik gefährdet die Menschenwürde" lautete der Titel des Nachmittags. Mit dem Kreisvorsitzenden der CDU Chemnitz und Mitglied des Deutschen Bundestages Frank Heinrich und der Vorsitzenden der Senioren Union Chemnitz Uta Bischoff debattierten 40 Besucher um pro und contra der PID.

 

Ausgelöst wurde die Diskussion durch ein Urteil des Bundesgerichtshofes vom Juli 2010, der die PID in einer bestimmten Form auch im Rahmen des Embryonenschutzgesetzes für zulässig erklärte. So besteht in einem engen Rahmen die Möglichkeit Embryos auf genetische Krankheitsdispositionen vor einem möglichen Transfer in die Gebärmutter zu untersuchen.


Die Forderung nach einer genauen gesetzlichen Regelung folgte und sorgt weiter für erhitzte Diskussionen. Ist es vertretbar (moralisch wie gesetzlich) Embryonen nach genetischen Defekten zu untersuchen und entsprechend die Entscheidung zu treffen, das Kind nicht zu bekommen? Ist so der Suche nach dem „Wunschkind" Tür und Tor geöffnet? Auch die Mitglieder der Senioren Union Chemnitz scheinen diesbezüglich unterschiedliche Auffassung zu vertreten. Zum Einen stand die Frage, ab wann von menschlichem Leben gesprochen werden kann und ob Ärzte, eine Ethikkommission oder die potentiellen Eltern das Recht haben, einem Embryo die Chance auf Leben zu verweigern. Zum Anderen wurde aber auch die Frage diskutiert, ob bei Gendefekten die eine Lebenserwartung von maximal 1 Jahr vermuten lassen es nicht möglich sein kann, den Embryo erst gar nicht in die Gebärmutter einzusetzen. Der Hinweis, dass nur bei einer sehr begrenzten Zahl an Fällen PID überhaupt zulässig sein soll, wurde ebenso energisch debattiert und mit Hinweis auf die Folgen der Abtreibungsregelungen als Öffner für eine ausufernde Untersuchung von Embryos nach potentiellen Krankheitsbildern abgelehnt.


Frank Heinrich und Uta Bischoff haben klar gegen eine Erlaubnis der PID Position bezogen. Die Befürchtung besteht, dass durch ein kleine Öffnung ein Folgediskussion über weitere Ausnahmegenehmigung usw. der Weg zum „Bausteinkind" frei gemacht wird und dass der gute und vertretbare Grundgedanke Missbrauch ermöglicht. Auch die Mehrheit der Senioren Union Chemnitz folgte trotz aller Bedenken dieser Argumentation und wünscht sich dementsprechend eine entschiedene Position der CDU und ihrer Abgeordneten im Bundestag.

 

01. Dezember 2010

 

Stirbt die Chemnitzer Innerstadt?

 

Unter diesem gewollt provokanten Einladungstitel lud die Chemnitzer Senioren Union gemeinsam mit der Jungen Union am 28. Oktober 2010 alle CDU-Mitglieder in die Räume des Ratskellers Chemnitz zur Diskussion ein.

Die Gesprächsrunde mit ca. 50 Teilnehmern war eine gemeinsame Beratung beider Vorstände vorausgegangen. Mittelpunkt und Zielsetzung war die Frage Wie stellt sich der einzelne Bürger unterschiedlichen Alters seine Stadt vor?. Hier trafen erwartungsgemäß Wunschträume auf Machbares.

 

Einstieg in die Diskussion kam zu Beginn der Veranstaltung von 3 „Machern" der ersten Stunde der CDU Chemnitz: Bürgermeister Berthold Brehm, Leiter Dezernat 1, Dr. Gerhard Schultz, Fraktionsvorstand der CDU-Ratsfraktion und Rene Deschner, ebenfalls CDU-Ratsfraktion, Geschäftsstellenleiter GGG.

 

In einführenden Worten wies die Vorsitzende der Senioren Union Uta Bischoff, daraufhin, dass vom Rednerpult herunter kein Für und Wider zum Stadtentwicklungskonzept und gleichermaßen keine verbindlichen Aussagen erwartet werden. Vielmehr sollte zurückversetzt werden in die Anfänge des Baugeschehens vor Ort, in das Ringen um Entscheidungen, das Einsetzen der Finanzmittel, Geplantes und wieder Verworfenes und letztendlich , warum Chemnitz mit Hilfe der CDU zu dem geworden ist, was es heute ist: eine moderne, liebenswerte Stadt. Die teilweise auch konträr verlaufende Diskussion verfehlte ihr Ziel nicht: Man kam wieder miteinander ins Gespräch.

 

Alles in allem - eine gelungene Mitgliederveranstaltung, welche mit weiterem, aktuellem Thema wiederholt wird.


Uta Bischoff

24. August 2010

 

Vorstandswahl der Senioren Union

 

Heute, am 24.08.2010 fand die reguläre Vorstandswahl der Senioren Union statt.
13 von insgesamt 26 Mitgliedern waren der Einladung gefolgt.


Uta Bischoff hat in ihrem Rechenschaftsbericht die umfangreichen Aktivitäten der vergangenen Wahlperiode dargestellt und an unseren programmatischen Zielsetzungen gemessen.
Der bisherige Vorstand wurde entlastet und erhielt in der Diskussion Lob für die geleistete Arbeit.

 
Der bisherige Vorstand erklärte sich zur Fortsetzung seiner Arbeit bereit.
Es wurde beschlossen den Vorstand von bisher 5 auf 6 Mitglieder zu erweitern.
Günther Hilbert erklärte seine Bereitschaft zur Mitarbeit im neuen Vorstand.

 

In geheimer Wahl wurden folgende Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt:


Vorsitzende:     Uta Bischoff
Stellvertreterin: Dr. Annemarie Böttrich
Schatzmeister:  Rudolph Meinl
Beisitzer:          Günther Hilbert
                      Michael Hirsch (Beendigung 12/2011)
                      Manfred Klemt

 

Die gewählten Mitglieder nahmen die Wahl an.
Die wiedergewählte Vorsitzende nannte als nächste herausragende Aufgabe eine gemeinsame Veranstaltung mit der Jungen Union.

 

27. November 2009

 

Verleihung der Konrad Adenauer-Medaille

 

Am 27.November 2009 erhielten in einer Feierstunde in Dresden,
Frau Uta Bischoff und 3 weitere Aktive der Senioren Union aus den Händen von Frau Friederike de Haas, für ihr jahrelanges und unermüdliches Engagement für die Senioren Union die Konrad Adenauer-Medaille.

 

Frau de Haas würdigte deren erfolgreiche Arbeit und den großen zeitlichen Aufwand und persönlichen Einsatz.
Frau Uta Bischoff ist seit vielen Jahren Kreisvorsitzende von Chemnitz und stellvertretende Landesvorsitzende der Seniorenunion.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

29. Oktober 2009

 
Besuch der Gedenkstätte Mödlareuth

 

Am 09.September 2009 fuhren 16 Mitglieder der Seniorenunion und Angehörige zu der Mauergedenkstätte Mödlareuth.
Der Ort Mödlareuth wurde nach dem 2. Weltkrieg zunächst durch die Demarkationslinie und dann durch die Errichtung der Mauer und entsprechendes Grenzregime der DDR geteilt. Es ist ein Beispiel für die menschenverachtende Politik der SED in der DDR.


Bei der Führung in diesem kleinen Ort wurde gezeigt, wie die Trennung der ehemaligen Nachbarn vollzogen wurde und wie das Grenzregime die Menschen in ihrem Leben beeinträchtigt hat.
Die teilweise nachgebauten „Grenzsicherungsanlagen", der Augenzeugenbericht des Mitarbeiters der Gedenkstätte und die vorgeführten Filmberichte von beiden Seiten der Grenze vermittelten einen Eindruck von der Brutalität dieser Einrichtung und von den propagierten Feindbildern der DDR.

 

Jetzt gibt es dort wieder vielfältige Beziehungen ohne Einschränkung auch wenn die Verwaltungsgrenze zwischen den Freistaaten Thüringen und Bayern durch das Dorf verläuft.

 

Im 20. Jahr nach der friedlichen Revolution und der Maueröffnung war der Besuch in Mödlareuth für alle eine wichtige Erinnerung an die Überwindung des totalitären Regimes in der DDR.

 

 

Geschrieben von Winfried Kraft

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Donnerstag, den 02. Februar 2012, um 18.00 Uhr
findet im TechnologieZentrum Dresden
Gostritzer Str. 61-63, 01217 Dresden

ein Podiumsgespräch der MIT-Sachsen zum Thema:
„Strompreise - welche Kostenbelastungen kommen auf sächsische Unternehmen zu, welche Chancen und Risiken bringt die Energiewende für die sächsische Wirtschaft?"

statt.

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