Frank Heinrich MdB13. März 2011
Chemnitzer Unternehmer sind bereit ihr ‚know-how‘ weiterzugeben
Am späten Nachmittag des 10. März 2011 trafen sich 14 Unternehmer aus der Region Chemnitz gemeinsam zu einem Runden Tisch zum Thema „Wasser, Abwasser, Frischwasser - Initiativen im Raum Chemnitz/Sachsen" in der Kanzlei der KMZ Consult Sachsen GmbH. Eingeladen hatten der Unternehmensberater Dr. Uwe Greif (KMZ Consult Sachsen GmbH) und Herr Frank Heinrich (MdB).
Optimistisch und tatenfreudig packen Chemnitzer Unternehmer die Wasserproblematik an. Insgesamt zehn Unternehmen, hauptsächlich aus dem Bereich Wasserwirtschaft: Uvion GmbH, Aqua-Clean Tec GmbH, Krenkel Abwassertechnik GmbH, C&E GmbH, Weißbach Kunststofftechnik GmbH, Optum Systemtechnik GmbH, Gute Hände KG, KMZ Consult Sachsen GmbH, die Zwönitzer Firma Woodware Germany Vertriebs GmbH & Co. KG sowie die TU Chemnitz, vertreten durch das Institut für Anorganische Chemie, nahmen an der Veranstaltung teil.
Eigens für den Runden Tisch waren Vertreter der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) angereist. Informiert wurden die Unternehmer über GIZ-Projekte in Afrika und die von der Bundesregierung gewünschte Verzahnung von Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsförderung. Durch eine neue Stabstelle ‚Zusammenarbeit mit der Wirtschaft‘ sollen mit Hilfe der GIZ, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, so genannte Public Private Partnerships mehr in den Fokus der Entwicklungszusammenarbeit rücken.
Die Unternehmer interessierten sich vor allem für die Fragen, wo der Bedarf für Wasseraufbereitungsanlagen liegt, wer die direkten Ansprechpartner sind und vor allem wie es mit einer Vorfinanzierung seitens der Bundesregierung aussieht.
Bereits im April soll es in einem nächsten Treffen konkret um Finanzierungspläne gehen. „Es macht große Freude mit Chemnitzer Unternehmern an einem Tisch zu sitzen, um konstruktiv über notwendige Vorhaben zu diskutieren" sagte Frank Heinrich (MdB). Schon bald könnte ein Pilotprojekt der Beginn sein, um zukünftige Unternehmungen in Afrika und weiteren bedürftigen Regionen wie Lateinamerika oder Osteuropa voran zu treiben.
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Frank Heinrich, MdB
Berlin / Chemnitz, 11.03.2011
