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28. Juni 2011


Zweites Netzwerktreffen zum Thema "Wasser" in der Kenianischen Botschaft

-PRESSEMITTEILUNG Frank Heinrich, MdB / Berlin, 06. Juni 2011-

 

In die Kenianische Botschaft luden am 6. Juni, Seine Exzellenz Ken Osinde und Frank Heinrich (MdB) zum zweiten Runden Tisch mit dem Thema: "Water Resource Management in Africa" ein. Die erste Veranstaltung im November 2010 hatte sehr positive Resonanz gefunden. Das Netzwerk gewinnt an Bedeutung.

 

Insgesamt 16 Botschaften nahmen an der Veranstaltung teil, zumeist vertreten durch die Botschafter persönlich. Auch Vertreter verschiedener Nichtregierungsorganisation wie beispielsweise Wash United und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) waren ebenso zugegen wie Die Welthungerhilfe, die in diesem Jahr Wasser als ihren Schwerpunkt gewählt hat.

 

Nicht zufällig war Kenia Gastgeber der Veranstaltung. Die Republik Kenia gilt als das Land mit einer der modernsten Verfassungen der Welt, und hat das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung bereits in ihre Verfassung aufgenommen. Darüber berichtete Herr Gaita, Leiter des Kenianischen Ministeriums für Wasser und Bewässerung. Bereits 2002 hat Kenia mit dem "Water Act", im Wasser Sektor Reformen verabschiedet und damit die die Grundlage für ein umfassendes gesetzliches Rahmenwerk geschaffen. Der Schwerpunkt ist darauf gelegt, dass alle Kenianer, auch die Ärmsten, erreicht werden und somit Zugang zu sauberen Trinkwasser erhalten. Über diese positiven Erfahrungen wurde während der Veranstaltung informiert und im Anschluss auch diskutiert. So zeigten viele Botschafter verschiedener afrikanischer Länder besonderes Interesse an der praktischen Umsetzung der Wasser Reformen. Auch Frank Heinrich war von diesem Beispiel beeindruckt, weil es anderen Ländern ein konkretes Modell liefern kann.

 

Eine Weitere Sichtweise auf das Thema "Water Resource Management" konnte Caroline Kent von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung geben. Der Zusammenhang zwischen Bevölkerungswachstum und Zugang zu sauberen Trinkwasser sei offensichtlich: mit steigendem Bevölkerungswachstum sinken die Voraussetzungen alle Menschen mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen. Laut Prognosen wird sich die Bevölkerungszahl in Kenia von momentan 39 Millionen Einwohnern bis 2040 auf 82 Millionen erhöhen. Ein Ansatz wäre es, so Frau Kent, einen größeren Fokus auf Familienplanung zu legen und damit ein zu rasches Bevölkerungswachstum zu unterbinden und dementsprechend die Trinkwasserversorgung zu erleichtern.

 

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Frank Heinrich, MdB
Abgeordneter des Wahlkreises Chemnitz

Platz der Republik 1
11011 Berlin

Tel: (030) 227-71981
Fax: (030) 227-76729
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