Kostenexplosion beim Theater - Wählertäuschung der OB nun offensichtlich

Chemnitz, 03.03.2013. Der OB-Kandidat der CDU, Ralph Burghart, zeigt sich erschrocken über das weiterhin offensichtliche Desinteresse der Oberbürgermeisterin, sich dem Problem des städtischen Theaters noch vor der Wahl anzunehmen. Und dies besonders nach Veröffentlichung der bereits von ihm vorhergesagten Zahlen zum Finanzbedarf des städtischen Theaters.

Hierzu erklärt Burghart: "Das Theater wird nun im laufenden Jahr bereits 1,3 Millionen mehr brauchen als zunächst veranschlagt. Im kommenden Jahr werden es drei Millionen sein. Im Aufsichtsrat denkt man bereits über eine Insolvenz nach, aber die Oberbürgermeisterin schweigt.

 

Sie hat über viele Jahre als Kulturbürgermeisterin und Oberbürgermeisterin um die Probleme und zu erwartenden Kostensteigerungen gewusst, eine Grundsatzentscheidung zur Zukunft des Theaters aber gescheut. Die neuesten Zahlen sind eine Bankrotterklärung ihrer Politik und ein weiteres Indiz dafür, dass sie die Wähler über dieses schwerwiegende Problem täuschen wollte und die Wähler der OB in wichtigen Fragen nicht vertrauen können."

 

Ralph Burghart zeigt sich weiterhin erstaunt darüber, dass die OB stattdessen über weitere teure Projekte nachdenkt, anstatt sich aktiv diesem offensichtlichen Problem zu widmen.

"Die Oberbürgermeisterin befindet sich bereits voll im Wahlkampfmodus. Anders ist nicht zu erklären, dass sie nun plötzlich das Sportforum wieder für sich entdeckt, das über Jahre dem Verfall preisgegeben wurde, zumal doch gerade Kostenexplosionen im Theater die notwendigen Spielräume in anderen Bereichen gefährden.

 

Ich habe bereits vor Wochen aufgezeigt was getan werden muss.

Wir müssen durch besseres Marketing und Überarbeitung des Spielplans die Einnahmeseite verbessern, wobei das nur ein kleiner Beitrag sein kann. Auf der Ausgabenseite müssen durch Anpassungen in der personellen Struktur, vornehmlich durch Nichtneubesetzung frei werdender Stellen, Kosten gespart werden. Theater in ähnlich großen Städten wie Augsburg und Münster zeigen, dass das möglich ist.

Im Grunde halte ich es sogar für sinnvoll über die mittelfristige Höhe des städtischen Zuschusses die Bürger abstimmen zu lassen, da wir inzwischen in Regionen kommen, wo es um die Handlungsfähigkeit der Stadt geht", so Burghart abschließend.

 

Ansprechpartner:

Ralph Burghart: 0152 01 35 23 38

 

Alexander Dierks (Pressesprecher CDU Chemnitz): 0178 933 07 53

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