Pressemitteilung der CDU-Ratsfraktion

Nutzung der Einrichtung von F&U in Einsiedel für die Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen.


Mit Erstaunen hat die CDU-Ratsfraktion die Informationen aus den Medien aufgenommen, dass das ehemalige Pionierlager in Einsiedel am Dittersdorfer Weg für die Unterbringung von 500 oder mehr Flüchtlingen genutzt werden soll.

 

Die zuständige CDU-Wahlkreisabgeordnete und Stadträtin Ines Saborowski-Richter zeigt sich verwundert über die Standortauswahl, da sie bereits, als die ersten Gerüchte aufkamen,  die Entscheidungsträger in den Ministerien, der Landesdirektion, des SIB und der Polizei über die Gegebenheiten vor Ort informiert hat: „Sollte das ehemalige Pionierlager als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt werden, zeigen die Verantwortlichen in Stadt und Land, dass sie aus den Erfahrungen am Adalbert-Stifter-Weg nichts gelernt haben. Die Einrichtung befindet sich am Ende einer Sackgasse. Die Zufahrtsstraße mit zum Teil 12 % Steigung ist so schmal, dass zwei Fahrzeuge sich nicht begegnen können. Die ärztliche Notversorgung wird über das Krankenhaus in Zschopau abgedeckt, da nur von dort aus die schnellste Erreichbarkeit garantiert werden kann. Für Feuerwehr, Polizei und Rettungsfahrzeuge stehen keine ausreichenden Aufstellflächen zur Verfügung. In der näheren Umgebung sind keine Einkaufmöglichkeiten vorhanden und das Areal wird durch den ÖPNV nicht bedient. Ich frage mich mit aller Besorgnis, warum man in Stadt und Land wider besseren Wissens für weitere chaotische Zustände sorgen will.“

 

Der Ortsvorsteher von Einsiedel Falk Ulbrich kommentiert nüchtern die Entwicklung: „Alle reden von Willkommenskultur. Hier wird diese schon im Keim erstickt.“ Er fügt hinzu: „Die Mitbürger in Einsiedel haben bereits unterschiedliche Erfahrungen mit der Nutzung des Geländes sammeln dürfen, gute wie schlechte. Für die reine Unterbringung von Flüchtlingen ist das Objekt nicht geeignet. Alle äußeren Rahmenbedingungen sprechen dagegen. Man kann das Gelände zudem nicht sichern. Denkbar wäre allerdings, das bereits als Ausbildungsgelände genutzte Areal für die berufliche Bildung zu nutzen. Eine Berufsakademie für Flüchtlinge ist eine tragbare und auch von Anwohnern akzeptierte Zukunftsvision.“

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